Heizkosten sparen

Niedriger Ölpreis, geringere Nebenkostenabrechnung

Wenn Sie Heizkosten sparen wollen, können Sie an drei Stellschrauben drehen: Einkauf, Heizkessel, Verbrauch. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bereits beim Einkauf von Heizöl oder Gas achten können und was Vermieter und Mieter über die Position „Heizkosten“ in der Nebenkostenabrechnung prinzipiell wissen sollten.

So kaufen Sie Heizöl günstig ein

Im Jahr 2015 lag der Heizölpreis im Jahresdurchschnitt bei knapp 60 Cent pro Liter. Im Oktober 2014 lag er noch bei rund 74 Cent. Wer mit möglichst geringen Heizkosten durch den Winter kommen will, nutzt einen günstigen Zeitpunkt und vergleicht die Preise mehrerer Anbieter. Holen Sie Angebote direkt bei Heizöllieferanten, über Vergleichsrechner oder Vermittler ein. Vergleichen Sie dabei immer die Endpreise, achten Sie auf die Lieferzeiten und auf die Servicequalität des Lieferanten.

Gasanbieter locken mit Bonus

Bevor es zu Hause gemütlich wird, kann es sich lohnen, noch einmal aktiv zu werden. Denn viele Gasanbieter zahlen Neukunden einen Bonus. In einem günstigeren Tarif zahlt sich der Wechsel auch längerfristig aus. Wie viel Sie sparen, hängt von Ihrem Gasverbrauch und Ihrem Wohnort ab. Kunden, die Gaspreisvergleiche sehr genau nehmen, behalten Kündigungsfrist und Kündigungstermin ihres Vertrages im Hinterkopf und werden rechtzeitig wieder aktiv.

Daran erkennen Sie faire Energieanbieter

  • Zahlungsweise: monatlich
  • Preisgarantie: mindestens ein Jahr
  • Kündigungsfrist: maximal sechs Wochen

Zudem ist das RAL Gütezeichen Energiehandel ein Hinweis für einen sicheren Einkauf.

Mieter profitieren von niedrigeren Energiekosten

Über die niedrigeren Energiepreise können sich Mieter rückwirkend freuen, sofern die nächste Nebenkostenabrechnung korrekt ist. Auf diese Grundsätze sollten Vermieter und Mieter achten:

  • Es darf nur abgerechnet werden, was im Mietvertrag steht, laut Rechtsprechung zu den Neben- und Betriebskosten zählt oder mit ausdrücklicher Zustimmung des Mieters vereinbart wurde.
  • Heizkosten für leerstehende Wohnungen dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine Beratung etwa durch einen Fachanwalt für Mietrecht nicht ersetzen.

Zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2015